17.06.2020

Presseinfo von Dr. Peter Vogt nach dem Lockdown

 

Seit Anfang März ist das Schachleben im Spiellokal Kolberbräu coronabedingt erloschen. Die Vereinsmeisterschaft wurde ebenso abgebrochen wie die Kreismeisterschaften. Was letztere betrifft, so gilt der Stand zwei Runden vor Schluss als Endstand. Demnach ist Tabellenführer Bad Tölz wieder in die Zugspitzliga aufgestiegen!! Glückwunsch zum Erfolg!

In der Vereinsmeisterschaft ist Ralf Andrae der Sieger, auch dazu herzlichen Glückwunsch! Zweiter wurde Peter Vogt.

Nun hat Schach in Zeiten der Corona-Pandemie einen Online-Boom erlebt. Der Weltmeister Magnus Carlsen hat es vorgemacht mit dem bis dahin bestdotierten Internet-Turnier „Carlsen Invitational“, das er dann auch noch selbst gewonnen hat. Die Tölzer Schachfreunde waren nicht untätig und haben sich unter Federführung von Boris Gnegel auch als Internetverein konstituiert und statt live vor Ort ihren Vereinsabend ins Internet verlegt. Dort laufen jetzt auf der Plattform „lichess“ jeden Donnerstag spannende Wettkämpfe ab.

Weil zwar der Trainingsbetrieb ab 18.6. wieder unter Auflagen anlaufen darf, Wettkämpfe aber weiter nicht möglich sind und auch nicht absehbar ist, wann wieder live gespielt werden kann, haben sich die Tölzer Schachfreunde auf Initiative von Turnierleiter Boris Gnegel auch für die neue „Deutsche Online Schachliga“ angemeldet und treffen dort auf Mannschaften aus ganz Deutschland(Hamburg, Bremen, u.a.)

Die für Mai geplante Jahreshauptversammlung konnte naturgemäß noch nicht stattfinden und darf nach aktuell geänderten Bestimmungen jetzt nachgeholt werden. Ein Termin wird bald bekanntgegeben, bis dahin bleibt die alte Vorstandschaft unter Vorsitz von Peter Vogt im Amt.

25.02.2018

4,5:3,5 Erfolg gegen den SC Ammersee in der Zugspitzliga

 

In Unterzahl, mit einem Spieler weniger traten die Tölzer Schachfreunde am vergangenen Samstag in Inning beim SC Ammersee zum Mannschaftswettkampf in der 7. Runde der Zugspitzliga an. Von den Stammspielern fehlten Marcus Steiner und Boris Gnegel. Matthias Müller-Welser, am 7. Brett, spielte gegen den amtierenden U14 Beziksmeister und musste schnell feststellen, dass es nicht so einfach wird. Letztendlich musste er nach 19 Zügen die Waffen strecken. Nach einem Fehlgriff seines Gegners konnte Ralf Andrä, am 2. Brett mit 28. … Dg3 ein Mattnetz spinnen. Sein Gegner gab sofort auf. Wayne Nelson, am 4. Brett, einigte sich nach zähem Kampf mit seinem Gegner auf Remis. Am 3. Brett kämpfte Dr. Peter Vogt mit einem Bauern weniger um das Unentschieden, während Stefan Linseisen am 1. Brett mit Mehrbauer im Endspiel den vollen Punkt holen wollte. Ralf Lemke bekam nach anfangs schlechter Stellung Oberhand und konnte ebenfalls einen Bauern erobern. Ihm gelang es im Gegensatz zu Stefan Linseisen nicht, den ganzen Punkt zu holen. Die Partie von Dr. Peter Vogt ging remis zu Ende, so dass der halbe Punkt von Ralf Lemke am 5. Brett zum Mannschaftssieg ausreichte.

04.02.2018

Herbe 2:6 Niederlage gegen den SC Gröbenzell III in der Zugspitzliga

 

Stark ersatzgeschwächt verloren die Tölzer Schachfreunde deutlich mit 2:6 gegen die Gäste aus Gröbenzell. Nach dem Ausfall von Marcus Steiner, Oliver Malik und Boris Gnegel sprangen Christian Kim, Rainer Harms und Andreas Christl ein. Die Tölzer Schachfreunde erwischten einen rabenschwarzen Tag. Lediglich Wayne Nelson erreichte Bestform am 4. Brett und holte den einzigen vollen Punkt. Stefan Linseisen am 1. Brett und Dr. Peter Vogt am 3. Brett spielten remis. An den anderen Bretter fehlte den Tölzer Spielern an diesem Spieltag das Quäntchen Glück.

10.12.2017

Hart erkämpfter Heimsieg gegen die zweite Mannschaft des TuS Fürstenfeldbruck

 

Am 2. Advent empfingen die Tölzer Schachfreunde in der 4. Runde der Zugspitzliga-Saison die 2. Mannschaft des TuS Fürstenfeldbruck. Bad Tölz spielte vollzählig und beinahe in Bestbesetzung. Für Marcus Steiner sprang Dieter Höflich ein. Mit 28. Sd5 anstelle von 28. Sf1 verlor Ralf Lemke am 5. Brett nach überhastetem 30. Lc1 den d-Bauern. Er konnte seine Stellung in den folgenden Zügen noch konsolidieren. Das folgende Remisangebot nahm sein Gegner im 36. Zug an. Den Eröffnungsvorteil, den Dieter Höflich am 8. Brett nach 9. e5 erspielt hatte konnte er leider nicht entscheidend verwerten. Nach dem Damentausch war seine Stellung wieder annähernd ausgeglichen. Nach dem schwachen 29. … Sg5 sah er anschließend den Gewinnweg nicht. Man einigte sich nach ein paar Zügen auf remis. Am 7. Brett übersah Oliver Malik, dass die weiße Dame das Grundreihenmatt auf d1 noch abdeckte. Damit erwies sich das Damenopfer als Figurenverlust. Er gab die Partie sofort auf. An den ersten beiden Brettern gelangen Stefan Linseisen und Ralf Andrä sehenswerte Mattkombinationen. Erst jagte Stefan Linseisen den weißen König mit Dame und Springer über das Brett bis sich der schutzlose weiße König dem Schachmatt nicht mehr entziehen konnte. Am zweiten Brett opferte Ralf Andrä eine Leichtfigur für Linienöffnung, die er anschließend durch eine Bauerngabel wieder eroberte. Nachdem er mit den Schwerfiguren über die h-Linie in das gegnerische Lager eindrang, gab es für den schutzlosen schwarzen König kein entrinnen mehr. Spielstand nachdem 5 Partien entschieden waren: 3:2 für den SF Bad Tölz. Boris Gnegel gelang es in einer umkämpften Partie schließlich den schwachen c-Bauern und anschließend den d-Bauern zu erobern. Mit einem schönen Bauernvorstoß des d-Bauern konnte er die lange weiße Diagonale mit Figurengewinn öffnen. Sein Gegner gab die Partie im Anschluss auf. In den beiden letzten Partien am 4. und 5. Brett ging es jetzt um den Mannschaftssieg. An beiden Brettern war die Situation auf dem Brett unklar. In einem Damenendspiel mit beiderseits vorgerückten Freibauern und unsicherer Königsstellung konnte die Partie bei ungenauem Spiel schnell kippen. Dr. Peter Vogt erkämpfte nach zwischenzeitlich sehr riskanter Stellung (39. Kb4 anstelle 39. Kc2) noch das Remis, dass zum Mannschaftssieg gefehlt hatte. Wayne Nelson, am 5. Brett, konnte das Turmopfer, dass gerechtfertigt war, leider nicht ausnutzen. Nach dem Fall des f-Bauern kippte die Partie zugunsten seines Gegners. Nach zähem Kampf musste er sich im 87. Zug geschlagen geben. Mit dem Mannschaftssieg behaupteten die Tölzer Schachfreunde den 4. Platz hinter dem Punktgleichen SC Wolfratshausen. Der nächste Gegner ist am 21.02.2018 der zweitplatzierte SK Germering.

12.11.2017

Erster Saisonsieg in der Zugspitzliga

 

In der 2. Runde der Zugspitzliga 2017 – 2018 hatten die Tölzer Schachfreunde den TuS Geretsried zu Gast. Der Aufsteiger trat nur mit 7 Spielern an. Das 2. Brett wurde kampflos gewonnen. Die Tölzer waren vollzählig mit 2 Ersatzspielern angetreten. Für Wayne Nelson und Marcus Steiner rückten Dieter Höflich und Andreas Christl in die Mannschaft auf. Oliver Malik, am 6. Brett, gelang der erste Tagessieg. Nachdem er den gegnerischen schwarzen König in der Mitte festhielt setzte er ihn mit einer schönen Kombination Matt. Dr. Peter Vogt, am 4. Brett, konnte nach einem vermeintlichen Läuferopfer durch einen Doppelangriff einen Turm erobern und nutze anschließend die schwache Königstellung aus, indem er seinen Turm auf die dritte Reihe brachte und mit Matt oder Damengewinn drohte. Am 3. Brett nutzte Boris Gnegel im Endspiel die geschwächte Bauernformation am weißen Königsflügel aus und konnte dort mit seinen Springern aktiv werden. Es gelang ihm im Endpiel 2 Bauern zu erobern. Der Gegner gab daraufhin auf. Ralf Lemke, am 5. Brett, verlor in einer Evans-Gambit ähnlichen Partie im fortgeschrittenem Partieverlauf den Faden und sah den rettenden Zug 27. … Dg4, der den Figurenverlust vermieden hätte, nicht mehr. Ein paar Züge später konnte der Gegner mit einer Springergabel die Partie endgültig entscheiden. Dieter Höflich, am 7. Brett mit den schwarz Steinen, konnte in einer verwickelten Partie auf Kosten einer unsicheren Königsstellung Material erobern. Leider übersah er am Ende das entscheidende Damenschach auf g7, das ihm die Partie kostete. Andreas Christl, am 8. Brett, hielt seine Partie lange Zeit ausgeglichen. Im finalen Bauernendspiel hatte sein Gegner den aktiveren König und konnte nach Bauerngewinn die Entscheidung herbeiführen. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Tölzer mit 4:3 vorn und brauchten zum Mannschaftssieg noch einen halben Punkt. Am ersten Brett kämpfte Stefan Linseinsen in aussichtsreicher Stellung mit Dame, Springer und Mehrbauern gegen 2 Türme und einen Läufer. Er konnte den weit vorgeschobenen a-Bauern aber nicht bis auf die letzte Reihe zur Umwandlung bringen. Beide einigten sich in der Folge auf Remis.

11.11.2017

Klarer 4:0 Erfolg der 1. Mannschaft gegen die 2. Mannschaft in der U16 Kreisliga

 

Im vereinsinternen Duell gelang der erstem Mannschaft ein klarer 4:0 Erfolg. Zum Faschingsbeginn machten die Spieler der 2. Mannschaft den Vereinskameraden der ersten Mannschaft zu viele Geschenke. So büßte Luca-Noah Bührle gegen Felix Strobl am 4. Brett zu viel Material ein und hatte dann keine Chance mehr. Kento Schiestl am 3. Brett übersah in aussichtsreicher Stellung den Spieß, den Tobias Strobl kreierte und wurde überraschend Matt gesetzt. Lukas Brandhofer übersah einen Figurengewinn durch Kombination, konnte im Verlauf aber einige Bauern gegen Gregor Schmid erobern, die im Endspiel entscheidend auf und davon liefen. David Schmid am 2. Brett spielte in einigen Situationen noch etwas überhastet, kreierte aber gegen den stark aufspielenden Christoph Pichl einige Chancen. Im entscheidenen Moment tauschte er aber die Damen nicht vorteilsbringend ab. Das materielle Übergewicht, das sich Christoph im Laufe der Partie erkämpfte, konnte er anschließend gewinnbringend umsetzen.

30.09.2017

0:4 Niederlage zum Auftakt der U16 Kreisliga 2017 – 2018

 

Stark ersatzgeschwächt und mit nur 2 Spielern trat die erste Mannschaft zum Auftakt der U16 Kreisliga 2017 – 2018 beim SK Germering II an. Die ersten beiden Bretter gingen kampflos an den Gegner. Am 3. und 4. Brett kämpften Tom Weißer und Luca-Noah Bührle noch um das mögliche Unentschieden gegen die nominell besseren Gegner. Tom Weißer vergaß vor dem Angreifen seinen König mittels einer Rochade in Sicherheit zu bringen. Der Gegner schlug mit den Schwerfiguren durch das Zentrum zurück. Tom musste seine Dame opfern. Mit seinem schutzlosen König in der Mitte hatte er danach keine Chance mehr. Luca-Noah konnte das Spiel trotz kleiner Schwächen (9. … Sa5?!) lange ausgeglichen halten und hatte im Anschluss sogar leichte Offensivvorteile. Mit 17. … L.f2+ tauschte er dann zum Vorteil für den Gegner 2 Leichtfiguren gegen einen Turm und einen Bauern. Der entscheidende Fehler unterlief ihm aber einige Züge später, als er überhastet seinen Sc6 berührte und somit ziehen musste. Um seinen Turm zu retten, der nach dem Springerzug schutzlos geworden wäre, musste er den Springer opfern. Den großen materiellen Nachteil konnte er nicht mehr kompensieren.